Info zur Implantation
Information zur stromatologischen Implantation
Die stomatologische Implantation (das Einsetzen von künstlichen Zahnwurzeln) ist eine Errungenschaft der modernen Zahnmedizin, mit deren Hilfe viele mit herausnehmbaren Zahnersatz (Prothesen) im Zusammenhang stehende Probleme lösbar werden. Obwohl der mit konventionellen Methoden gefertigte Zahnersatz von vielen mit Zufriedenheit getragen wird, haben jedoch Nachforschungen ergeben, dass 85% der Prothesenträger verschiedene Beschwerden oder sogar ernsthafte Probleme mit ihrem Zahnersatz haben.
Leider beeinflussen nicht festsitzende Prothesen auch die natürliche Restbezahnung in negativer Weise. Mit Hilfe von Implantaten ist es möglich, viele dieser Probleme zu beseitigen.
Was ist ein Implantat ?
Zahnmedizinische Implantate sind aus gewebefreundlichen, sogenannten Biowerkstoffen hergestellte künstliche Zahnwurzelnachbildungen, welche auf operativem Weg in die Kieferknochen eingesetzt (implantiert) werden, mit dem Ziel, dass später ein Zahnersatz auf diese «Wurzel» aufgebaut werden kann. Es gibt sehr verschiedene Implantate. Die in die Knochen einzupflanzenden Implantate bestehen aus reinem Titan; ihrer Form nach unterscheidet man Schrauben-, Zylinder-, stufige Zylinder- oder klingenartige Implantate.
Was ihre Abmessungen betrifft, richten sie sich nach dem Knochenangebot. Im Allgemeinen beträgt ihr Durchmesser 3–6 mm und ihre Länge 8–16 mm, was der Wurzelmasse natürlicher Zähne sehr nahe kommt.


