Interview mit Dr. Jáni József

Herr Dr. József, was hat Sie dazu bewogen, den Beruf als Zahnarzt zu wählen?
Ein Freund empfahl mir dies während der Zeit, als ich noch das Gymnasium besuchte.

Obwohl Sie in Ungarn praktizieren, stammt ihre Kundschaft vorwiegend aus Westeuropa. Wie erleben Sie diese?
Ich stelle keinen grossen Unterschied zu den ungarischen Patienten fest.

Stimmt es, dass Männer mehr Angst vor dem Zahnarzt haben als Frauen?
Ja. Das hat vielleicht damit zu tun, dass Frauen schon bei einer Entbindung große Schmerzen haben. Die wirklich ängstlichen Männer erlebe ich aber vor allem bei der älteren Generation.

Was spricht Ihrer Ansicht nach für eine Zahnarztbehandlung in Ungarn?
Die Schweizer Patienten können viel Zeit und auch viel Geld sparen. Zudem entspricht unsere Qualität dem schweizerischen Standard.

Welches sind die Hauptgründe, weshalb sich die Kunden an Sie wenden?
Meine grosse Erfahrung mit Zahnersatz wie Brücken, Implantate, Keramikzahnkronen und Zahnprothesen. Vor allem wegen der erstklassigen Qualität und den sehr günstigen Preisen.

Was möchten Sie unseren Lesern ganz besonders ans Herz legen?
Gehen Sie nach Möglichkeit regelmässig zum Zahnarzt, denn eine frühe Erkennung des Problems erspart Ihnen hohe Kosten.

In Ihrer Praxis herrscht ein reges Treiben. Wie viele Stunden müssen Sie pro Woche arbeiten?
Ich bin zwischen vierzig und fünfundvierzig Stunden für meine Patienten in der Praxis präsent.

Haben Sie somit auch noch Zeit für ein Hobby?
Auf alle Fälle. Meine Familie gibt mir Entspannung und Motivation für meinen schönen Beruf. Meine Passion gilt in erster Linie meinen Kindern, mit denen ich oft spiele. Ich jogge täglich in der Natur und bin gerne mit meinem Velo unterwegs.

Wie lautet Ihr Lebensmotto?
Zufriedene Schweizer Patienten. Gute Arbeit leisten und gut leben.

Herr Dr. József, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.

Interview mit Dr. Csák Csaba

Fixierte Zahnprothese innert 7 Tagen

Die abnehmbare Zahnprothese bereitet dem Prothesenträger erhebliche Probleme bei einem Kieferknochen ohne Zähne. Über die modernsten Lösungen haben wir bei unserem Stomatologen-Implantologen, Herrn Dr. Csaba Csák in Györ nachgefragt.

Herr Dr. Csák, ist es in der Tat so problematisch, eine Vollprothese zu tragen?
Die Patienten denken oft, dass mit dem Verlieren der letzten Zähne auch die zahnmedizinischen Probleme der Vergangenheit angehören, doch die Probleme beginnen erst jetzt. Am unteren Kieferknochen bedeutet die abnehmbare Prothese das grösste Problem. Im Oberkiefer kommen nicht selten noch die durch die Gaumenplatte verursachten Brechreize sowie Geschmacksempfindungsschwierigkeiten hinzu.

Welche Lösungen kommen in Frage?
Die zahnmedizinische Implantologie bietet grundsätzlich zwei Möglichkeiten für diesen Fall an. Wenn genügend Knochen vorhanden ist, ist eine nicht herausnehmbare, geklebte «Keramikrundbrücke» durch Einsatz von 8 Kunstwurzeln herzustellen. Die andere Lösung ist die Befestigung des herausnehmbaren Zahnersatzes durch Implantate. Diese Variante wird gewählt, wenn es zur Vollbrücke nicht genügend Knochen gibt oder wenn wir eine billigere Lösung haben möchten. Im Bereich der Frontzähne wird normalerweise eine Knochensubstanz festgestellt, so dass auch bei atrophierten Kieferknochen 2 bis 4 Implantate eingesetzt werden können.

Wie viele Implantate sind zur Befestigung einer Zahnprothese notwendig und was kostet das?
Zwei Implantate im Bereich der unteren Eckzähne reichen schon aus, um eine druckverschlussähnliche Befestigung herzustellen. Das ist zugleich die günstigste Lösung, denn beide Druckverschlussknöpfe können in die eigene abnehmbare Prothese des Patienten eingefügt werden. Stabiler und komfortabler ist die auf vier Implantaten sitzende Zahnprothese mit Verbindungsbrücke oder Steg. Am oberen Kieferknochen ist diese Variante wegen der anatomischen Verhältnisse empfohlen. Die Lösung mit zwei Implantaten ist nicht durchführbar. Art und Anzahl der Implantate beeinflussen den Preis des fertigen Zahnersatzes. Doch wir dürfen nicht vergessen, dass dies eine Lösung ist, welche voraussichtlich ein Leben lang funktioniert.

Wie viel Zeit braucht man zur Fertigstellung einer fixierten Zahnprothese?
Mit dem neuen Verfahren kann dieser Zahnersatz parallel mit der Operation hergestellt werden und mit einer Verbindungsbrücke – die wir als Steg bezeichnen – verbunden werden. Auf die aneinander befestigten Implantate ist die Prothese sofort einzugliedern und der Patient kann sogar 7 Tage nach der Operation mit der neuen Zahnprothese wieder kräftig zubeissen. Welcher Patient dazu geeignet ist, wird sich bei der ersten Untersuchung entscheiden. Wenn der Kieferknochen genug stark ist, werden die Implantate unter dem Zahnfleisch in 3 bis 4 Monaten einwachsen. Während dieser Zeit kann der Patient provisorisch seine alte Zahnprothese wieder tragen.

Was ist noch über dieses Verfahren zu wissen?
Die Operation erfolgt in Lokalanästhesie, wie wir diese beim Zahn ziehen kennen. Auch das Alter des Patienten bedeutet kein Hindernis bei der Implantation. Der Vorteil ist, dass durch diese Methode die Gaumenplatte an der oberen Prothese auf ein Minimum reduziert werden kann. Deswegen verursacht sie keinen Brechreiz und die Geschmacks- und Wärmeempfindung werden gewährleistet. Diese fixierten Prothesen werden auch in der Nacht getragen. Es ist nicht ratsam, sie in einem Zahnglas einzulegen. 90 % der eingesetzten Implantate halten mit grosser Wahrscheinlichkeit ein Leben lang. Langfristig eine nachhaltige und sehr gute Investition.

„Geld macht nicht glücklich!“

Im Leben vielen Schweizer spiele das Geld eine zu grosse Rolle. Davon ist Ferenc Kalmar, besser bekannt als „Chauffeur Franz“, zutiefst überzeugt. Eine viel grössere Lebensbereicherung ist es, den Fahrgästen eine Freude bereiten zu dürfen.

Er strahlt enorm viel Sympathie aus, dieser junge und gewiefte Fahrer, der kurz nach der Jahrtausendwende seine Leidenschaft in den Dienst der Firma F. Oswald Consulting GmbH gestellt hat. „Es bereitet mir viel Freude, Personen transportieren zu dürfen. Das war schon immer das Leben unserer Familie.“ Bereits mit acht Jahren sass er als junger Dreikäsehoch auf dem Fahrersitz eines Kleinbusses. „ Ich konnte nur knapp über das Lenkrad sehen. Dennoch spürte ich zutiefst in mir einen enormen inneren Stolz. Von diesem Augenblick an wusste ich, dass das Fahren mir im Blut lag.“

Der junge Chauffeur und gelernte Verkehrsingenieur mit Spezialgebiet Logistik hat in den vergangenen Jahren mit vielen verschiedenen Fahrgästen seine besonderen Erlebnisse machen dürfen. Er hält denn auch fest, dass er die Schweizer Gäste als „lieb“ und „sympathisch“ empfindet. „Jedenfalls mehr als die Deutschen“. Diese würden auf ihn „ mit ihrer Militärnationalität“ und „aufgrund ihres akustischen Klanges“ eher stolz wirken. Andererseits kenne er aber auch etliche Ausnahmen, die diese Regel bestätigen. Gemäss Chauffeur Franz haben die Schweizer den Deutschen aber noch etwas voraus: „Sie können, wenn Probleme auftauchen, diese besser akzeptieren.“

Man kann ihm nicht böse sein, wenn er im Handumdrehen auch an die Adresse der Schweizer eine kleine sanfte Ermahnung weiter gibt. So würde bei uns Helvetiern vor allem das Geld eine grosse Rolle spielen. „Ich weiss nicht, ob das gut oder schlecht ist“, meint Franz, „aber normalerweise ist bereits im dritten oder vierten Satz bei den Schweizern vom Geld die Rede. Die wollen immer genau wissen, was dies oder jenes kostet.“ Da sei er, der zwar noch junge Ungare, schon ganz anders. „ Ich selber möchte mich nicht vom Geld abhängig machen lassen“, meint er. Man kann nicht glücklich sein, wenn sich alles immer nur um die Finanzen dreht.“

Und wie sieht Chauffeur Franz seine Zukunft? „ Vorläufig möchte ich mit meinem Vater zusammen Ausflüge und Reisen organisieren. „ Dabei stehe vor allem die Zufriedenheit der Kunden im Zentrum. „ Nein, ein riesengrosses Geschäft will ich nicht machen. Mir genügt ein kleines Familienunternehmen sowie ein bescheidenes Einkommen“, meint er. Zudem habe er noch nie beabsichtigt Millionär zu werden. „ Wenn du viel Geld hast, dann hast du in der Regel auch viele Probleme. Ich weiss, was ich brauche. Und mehr ist nicht nötig.“ Es seien ganz anderer Werte, die sein Leben prägten. Kurz und bündig zusammengefasst: „ Wenn ich sehe, dass meine Fahrgäste glücklich sind, dann ist das Ziel erreicht.“

Die Fahrdienste, die Ferenc Kalmar und sein Vater ausüben, werden zu rund 80% für die Firma F. Oswald Consulting GmbH getätigt.

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